Lasik
Laser

Scharfes Sehen ohne Brille

ist das Ziel erfolgreicher Lasik-Chirurgie.

Für 90 % aller Brillen- oder Kontaktlinsenträger stellt Lasik eine Alternative dar.

Unser Excimer-Laser entspricht der neuesten Generation.

Die Lasik Methode ist vielfach erprobt und wissenschaftlich anerkannt.

1.   Wie ist Ihr Auge aufgebaut

Die durchsichtige Hornhaut (Kornea) bildet den vorderen Abschluss des Auges.
Dahinter liegt die Regenbogenhaut (Iris) mit der Pupille. Unmittelbar dahinter liegt die Linse.
Ganz rechts in der Abbildung befindet sich die Netzhaut (Retina), die den hinteren Teil des Auges auskleidet.

Das Licht, d.h.  Ihr jeweiliger Seheindruck gelangt vorn durch Hornhaut in das Auge, tritt durch die Linse hindurch und trifft schließlich im scharfsichtigen Auge exakt auf die Netzhautmitte auf.

2.   Formen der Fehlsichtigkeit

2.1 Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?

Das Auge des kurzsichtigen Menschen ist zu lang. Die Lichtstrahlen werden deshalb vor der Netzhaut gebündelt. Auf der Netzhaut entsteht nur noch ein unscharfes, verschwommenes Bild.

Die Kurzsichtigkeit kann durch eine Brille, Kontaktlinsen oder durch eine Operation, u. a. mit einer Laserbehandlung korrigiert werden.

Bei der Brille, den Kontaktlinsen oder der Laserbehandlung wird die Brechkraft der Hornhaut um einen gewissen Betrag,
z. B. - 2 Dioptrien verringert.

2.2 Was ist Weitsichtigkeit (Hyperopie)?

Das Auge des weitsichtigen Menschen ist zu kurz. Die Lichtstrahlen werden deshalb erst hinter der Netzhaut gebündelt. Auf der Netzhaut entsteht ein unscharfes Bild.
Die Weitsichtigkeit kann lange Zeit durch die Augenlinse ausgeglichen werden. Indem die Augenlinse sich verformt, wird ihre Brechkraft erhöht, wodurch die Lichtstrahlen auf der Netzhaut abgebildet werden. Weitsichtige Menschen sehen meist bis ins Alter in der Ferne gut.

Allerdings kommt es bei weitsichtigen Menschen früher zum Nachlassen der Lesefähigkeit. Die Verformungsfähigkeit der Linse wird bereits beim Blick in die Ferne benötigt. Zum Lesen steht dann nur ein geringerer Teil zur Verfügung. Mit zunehmendem Alter läßt jetzt die Verformungsfähigkeit der Linse nach, der weitsichtige Mensch benötigt früher eine Lesebrille.

Die Weitsichtigkeit kann ebenfalls durch eine Brille, Kontaktlinsen oder durch eine Operation, u. a. mit einer Laserbehandlung korrigiert werden.

2.3 Was ist Stabsichtigkeit (Astigmatismus)?

Die normale Hornhaut ist halbkugelförmig, sowohl senkrechte als auch waagerechte Linien werden scharf abgebildet. Eine punktförmige Lichtquelle, z. B. eine Glühbirne, wird als heller Punkt abgebildet.

Ist die Hornhaut ungleichmäßig gekrümmt, d. h. eher elliptisch geformt, kommt es zu einem Astigmatismus. Das Bild wird verzerrt. Ein Punkt wird beispielsweise als Strich abgebildet.

2.4 Was ist Alterssichtigkeit (Presbyopie)?

Mit zunehmendem Alter nimmt bei jeden Menschen die Fähigkeit der Augenlinse ab, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf einzustellen.

Jeder Normalsichtige benötigt etwa ab dem 45. Lebensjahr eine Lesebrille für die Tätigkeiten in der Nähe.

Gering kurzsichtige Menschen benötigen lebenslang beim Blick in die Ferne immer eine Korrektur (Brille oder Kontaktlinsen). Allerdings haben leicht kurzsichtige Menschen die Möglichkeit bis ins hohe Alter ohne Lesebrille zu lesen. Dazu müssen sie nur die Fernbrille absetzen.

Wird die geringe Kurzsichtigkeit durch eine Laser-Operation ausgeglichen, kann ohne Brille in der Ferne scharf gesehen werden. Mit zunehmendem Alter tritt jetzt jedoch die Alterssichtigkeit auf, d. h. es wird eine Lesebrille erforderlich.

3. Die >> Laser in situ keratomileusis << (LASIK)

Bei dieser Methode wird vom inneren Anteil der Hornhaut Gewebe abgetragen.

Zunächst wird mit einem speziellem Gerät ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt.

Dann wird im Inneren der Hornhaut mit einem Excimer Laser Gewebe abgetragen.

Anschließend wird das Hornhaut scheib- chen wieder zurückgeklappt und ange- drückt. Es saugt sich von selbst fest, d. h. es muss nicht angenäht werden.

Die LASIK ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -12 Dioptrien und eines Astigmatismus bis ca. 5 Dioptrien. In einigen Zentren wird es auch zur Korrektur der Weitsichtigkeit bis ca.
+ 5 Dioptrien angewandt.

 

Vorteile der LASIK gegenüber der PRK:

  • die Oberfläche der Hornhaut bleibt intakt
  • die Narbenbildung ist deutlich geringer
  • nach der Operation haben Sie in der Regel keine Schmerzen

Der Großteil der Eingriffe zur Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels Excimer Laser wird inzwischen mittels LASIK durchgeführt.

[Dr. Thomas Schmitt] [Leistungen] [Lasik] [Linsen] [Über uns] [Kontakt / Links] [Impressum] [Haftung / Datenschutz]